Aktuelles

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8 Juni 2017

"Unser scharfes Haftungsregime erzeugt Innovationsfeindlichkeit"

Interview von Dr. Mark Wilhelm in return - Magazin für Transformation und Turnaround 01/17.  

Im Interview mit dem Magazin return nimmt Dr. Mark Wilhelm Stellung zu Fragen der Managerhaftung und D&O-Versicherung sowie zur Verteifigung und Verhandlung im Schadenfall.

 

21 Februar 2017

BaFin legt Bonusregeln für Versicherer streng aus

Sonderzahlungen für Führungskräfte darf ein Versicherungsunternehmen gemäß Solvency II nicht im vollen Umfang sofort auszahlen. Stattdessen muss der Bonus zu einem wesentlichen Teil über mehrere Jahre zurückbehalten werden.

Was mit „wesentlicher Teil“ gemeint ist, war bislang unklar. Mit einer strengen Auslegung schafft die BaFin Klarheit:

Erhält ein Vorstandsmitglied eines Versicherungsunternehmens eine variable Vergütung, so muss sein Arbeitgeber 60 Prozent der Summe für mindestens drei Jahre zurückbehalten. Bei Schlüsselfunktionsinhabern und Mitarbeitern, „deren Tätigkeit das Risikoprofil des Unternehmens maßgeblich beeinflusst“ sind immerhin noch mindestens 40 Prozent der Zahlung entsprechend lange aufzuschieben.

Mit diesen Prozentzahlen konkretisiert die BaFin die seit dem 1. Januar 2016 geltende Solvency II-Vorgabe, wonach der wesentliche Teil einer variablen, also leistungsabhängigen Vergütung der genannten Angestelltengruppen nur mit zeitlicher Verzögerung erfolgen darf (Art. 275 Abs. 2 (c) DVO (EU) 2015/35). Die von der BaFin genannten Prozentsätze sind Untergrenzen: „Je nach Tätigkeit des Mitarbeiters, den von ihm verantworteten Risiken und der Höhe der Vergütung kann im Einzelfall auch die Zurückbehaltung eines höheren Anteils erforderlich sein“, erklärt Dr. Friedrich Isenbart, Rechtsanwalt in der Sozietät Wilhelm in Düsseldorf.

Bislang war für die Versicherungsunternehmen unklar, welcher Prozentsatz der variablen Vergütung zurückgehalten werden muss. „Im Markt galten 20 bis 40 Prozent der Bonussumme als angemessen. So mancher Versicherer muss seine Vergütungspolitik jetzt anpassen“, so Dr. Isenbart.

Mit der Regelung will die Aufsicht verhindern, dass Versicherungsmitarbeiter zu hohe Risiken eingehen, um kurzfristige Erfolge, wie etwa hohe Vertriebsquoten oder Investitionsvolumina, zu erzielen. „Wenn Boni mehrere Jahre zurückgehalten werden, kann das ein Anreiz für den Mitarbeiter sein, eher auf die langfristig nachhaltige Entwicklung des Unternehmens hinzuwirken“, so Dr. Isenbart.

Bereits vor Inkrafttreten von Solvency II sah die Versicherungsvergütungsverordnung eine ähnliche Bonusstreckung vor, die aber nur für „bedeutende“ Versicherungsunternehmen (ab einer Bilanzsumme von mindestens 45 Mrd. Euro) galt und bei lediglich 40 Prozent lag. Die neuen Vergütungsvorgaben betreffen hingegen nahezu alle Erst- und Rückversicherungsunternehmen in Deutschland.

 

15 Februar 2017

"kanzleimonitor.de 2016/17": Unternehmensjuristen empfehlen Wilhelm Rechtsanwälte

Teilnehmer der größten Mandantenbefragung Deutschlands zählen die Sozietät Wilhelm zu den empfehlenswertesten Kanzleien im Versicherungsrecht.

Im Rahmen der jährlichen Umfrage des vom Bundesverband der Unternehmensjuristen (BUJ) und der Goethe-Universität Frankfurt a. M. initiierten kanzleimonitors beteiligten sich im vergangenen Jahr Rechtsabteilungen aus 827 Unternehmen und gaben dabei mehr als 8.800 Empfehlungen für Kanzleien und Rechtsanwälte in 32 verschiedenen Rechtsgebieten ab.

Die vollständigen Ergebnisse sind als Studienbuch unter www.kanzleimonitor.de erhältlich.

 

1 Februar 2017

Versicherung von Windparks: "Wer in den Anfangsjahren den Mund aufmacht, ist im Vorteil"

Christian Becker nahm gegenüber der Fachzeitschrift Erneuerbare Energien  zur Versicherung von Windparks Stellung.

"[...] Dieses Feld ist das Einsatzgebiet von Rechtsanwalt Christian Becker. Häufig nähmen individuelle Versicherungen bestimmte Gefahren vom Versicherungsschutz aus, warnt der in Düsseldorf ansässige Jurist. Auch wie viele Monate die Versicherung den Verdienstausfall eines infolge von Schäden abgeschalteten Windparks abdecke, sei beispielsweise genau zu planen. Außerdem stellten Versicherer die vorangegangene Abnutzung kaputter Bauteile mit Zeitwertabzügen in Rechnung, sagt Becker. Für Ersatzkomponenten gebe es dann nur den pro Betriebsjahr um fünf Prozent oder sogar mehr geminderten Einkaufspreis. Doch hätten Windparkbetreiber oft das Recht, geringere Abzüge durch den Nachweis guter Pflege durchzusetzen.

Ohnehin gelte: Bei sich verschlechternden ökonomischen Voraussetzungen im Verlauf der Betriebsjahre eines Windparks ließen sich Versicherungsverträge nachverhandeln. Um dafür auch eine gute Grundlage zu haben, heißt es laut Rechtsexperten Becker, bereits in frühen Jahren eventuell gegen ungünstige Passagen in den Versicherungsverträgen vorzugehen: 'Wer in den Anfangsjahren den Mund aufmacht, ist im Vorteil', sagt Becker."

Der vollständige Artikel zur Versicherung von Windparks erschien am 1. Februar 2017 in der Erneuerbare Energien 01/2017  (Link zum ePaper).

 

20 Januar 2017

"Das schärfste rechtsstaatliche Schwert, das es in Deutschland gibt“

Dr. Mark Wilhelm gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung  zum Auftritt des ehemaligen VW-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags.

"[...] Die wesentliche Zielsetzung des Ausschusses ist es, die Rolle der Bundesregierung und der Behörden zu klären. Anders als Gerichte können Untersuchungsausschüsse nicht verurteilen. Ob Winterkorn am Ende ein Organisationsverschulden nachgewiesen oder gar ein strafrechtlicher Vorwurf gemacht werden kann, liegt allein in den Händen der Zivilgerichte und Staatsanwälte. Jedoch wird jedes gesprochene Wort in Braunschweig aufmerksam verfolgt. Die Möglichkeiten, eine Aussage vor einem Untersuchungssausschuss zu verweigern, sind limitiert. 'Es ist das schärfste rechtsstaatliche Schwert, das es in Deutschland gibt', sagt Mark Wilhelm, Haftungsexperte aus Düsseldorf. 'Dem Ausschuss liegen alle verfügbaren Informationen vor, Winterkorn kann seine Aussage nur verweigern, wenn es konkrete strafrechtliche Vorwürfe gegen ihn gibt.'“

Der vollständige Artikel erschien in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung  vom 20. Januar 2017.

 

23 Dezember 2016

"Vermeintliche Kleinigkeiten können in sozialen Medien zum großen Rufschaden werden"

Dr. Mark Wilhelm gegenüber der WirtschaftsWoche zum Krisenmanagement großer Konzerne.

"[...] Seit dem Absturz einer Maschine ihrer Billigtochter Germanwings im Frühjahr 2015 sind bei der Lufthansa auch spezielle Krisenprogramme im Einsatz, wie etwa C-SAR, das vom Düsseldorfer Beratungshaus TPS und den Düsseldorfer Versicherungsspezialisten Wilhelm Rechtsanwälte entwickelt wurde. Mit seiner Hilfe können Unternehmen Fachleute schnell erreichen und mit den nötigen Daten versorgen.

Wie schwer eine Krise einen Konzern trifft, hängt auch davon ab, wie schnell er reagiert. 'Über soziale Medien können auch vermeintliche Kleinigkeiten minutenschnell zu einer Protestwelle mit großem Rufschaden werden', sagt Anwalt Mark Wilhelm. [...]"

Der vollständige Artikel aus der WirtschaftsWoche 53/2016 vom 23. Dezember 2016 ist (kostenpflichtig) online auf wiwo.de abrufbar.

Weitere Informationen zur Krisenmanagement-Software C-SAR erhalten Sie online sowie jederzeit gern in einem persönlichen Gespräch.

 

9 Dezember 2016

Erneute Empfehlung durch Legal 500

Das internationale Kanzleiranking Legal 500 zählt Wilhelm auch 2017 zu den wichtigsten Kanzleien im Versicherungsrecht.

Die Redaktion lobt in ihrer Bewertung das "'empfehlenswerte’ und ‘konstant gute’ Team von Wilhelm Rechtsanwälte"  und stellt insbesondere die Expertise der Sozietät in Großschäden, in der D&O-Versicherung und im Bereich Produkthaftung heraus. Die Rechtsanwälte verfügten zudem über besondere Branchenkenntnisse in Energie, Chemie, Pharma sowie Bau und Immobilien.

Das jährliche Ranking des renommierten britischen Verlagshauses erscheint jährlich und basiert auf Recherchen der Redaktion ebenso wie auf Interviews mit Mandanten und Wirtschaftsanwälten.

Die vollständige Übersicht der Empfehlungen im Bereich Versicherungsrecht - Streitbeilegung  finden Sie online unter www.legal500.de.

 

3 November 2016

Wilhelm Rechtsanwälte erneut durch JUVE empfohlen

Auch im neuen Handbuch 2016/17 des JUVE Verlags behauptet die Sozietät Wilhelm ihre herausragende Stellung im Versicherungsrecht.

Aus dem JUVE Handbuch 2016/17:

"Die im Versicherungsrecht häufig empfohlene Kanzlei ist so klar wie wenige Wettbewerber an der Seite von Versicherungsnehmern positioniert. [...] Ein Mandant lobt das Team um Wilhelm als sehr unternehmerisch denkend: 'kluge Köpfe, die sehr engagiert und strategisch vorgehen'."

Der JUVE Verlag erstellt sein jährliches Ranking auf der Grundlage von Befragungen von Wettbewerbern und Mandanten sowie eigener Marktrecherchen. Das vollständige Ranking des Rechtsgebiets Versicherungsrecht findet sich online unter juve.de

 

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