Aktuelles

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20 Januar 2017

"Das schärfste rechtsstaatliche Schwert, das es in Deutschland gibt“

Dr. Mark Wilhelm gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung  zum Auftritt des ehemaligen VW-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags.

"[...] Die wesentliche Zielsetzung des Ausschusses ist es, die Rolle der Bundesregierung und der Behörden zu klären. Anders als Gerichte können Untersuchungsausschüsse nicht verurteilen. Ob Winterkorn am Ende ein Organisationsverschulden nachgewiesen oder gar ein strafrechtlicher Vorwurf gemacht werden kann, liegt allein in den Händen der Zivilgerichte und Staatsanwälte. Jedoch wird jedes gesprochene Wort in Braunschweig aufmerksam verfolgt. Die Möglichkeiten, eine Aussage vor einem Untersuchungssausschuss zu verweigern, sind limitiert. 'Es ist das schärfste rechtsstaatliche Schwert, das es in Deutschland gibt', sagt Mark Wilhelm, Haftungsexperte aus Düsseldorf. 'Dem Ausschuss liegen alle verfügbaren Informationen vor, Winterkorn kann seine Aussage nur verweigern, wenn es konkrete strafrechtliche Vorwürfe gegen ihn gibt.'“

Der vollständige Artikel erschien in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung  vom 20. Januar 2017.

 

23 Dezember 2016

"Vermeintliche Kleinigkeiten können in sozialen Medien zum großen Rufschaden werden"

Dr. Mark Wilhelm gegenüber der WirtschaftsWoche zum Krisenmanagement großer Konzerne.

"[...] Seit dem Absturz einer Maschine ihrer Billigtochter Germanwings im Frühjahr 2015 sind bei der Lufthansa auch spezielle Krisenprogramme im Einsatz, wie etwa C-SAR, das vom Düsseldorfer Beratungshaus TPS und den Düsseldorfer Versicherungsspezialisten Wilhelm Rechtsanwälte entwickelt wurde. Mit seiner Hilfe können Unternehmen Fachleute schnell erreichen und mit den nötigen Daten versorgen.

Wie schwer eine Krise einen Konzern trifft, hängt auch davon ab, wie schnell er reagiert. 'Über soziale Medien können auch vermeintliche Kleinigkeiten minutenschnell zu einer Protestwelle mit großem Rufschaden werden', sagt Anwalt Mark Wilhelm. [...]"

Der vollständige Artikel aus der WirtschaftsWoche 53/2016 vom 23. Dezember 2016 ist (kostenpflichtig) online auf wiwo.de abrufbar.

Weitere Informationen zur Krisenmanagement-Software C-SAR erhalten Sie online sowie jederzeit gern in einem persönlichen Gespräch.

 

9 Dezember 2016

Erneute Empfehlung durch Legal 500

Das internationale Kanzleiranking Legal 500 zählt Wilhelm auch 2017 zu den wichtigsten Kanzleien im Versicherungsrecht.

Die Redaktion lobt in ihrer Bewertung das "'empfehlenswerte’ und ‘konstant gute’ Team von Wilhelm Rechtsanwälte"  und stellt insbesondere die Expertise der Sozietät in Großschäden, in der D&O-Versicherung und im Bereich Produkthaftung heraus. Die Rechtsanwälte verfügten zudem über besondere Branchenkenntnisse in Energie, Chemie, Pharma sowie Bau und Immobilien.

Das jährliche Ranking des renommierten britischen Verlagshauses erscheint jährlich und basiert auf Recherchen der Redaktion ebenso wie auf Interviews mit Mandanten und Wirtschaftsanwälten.

Die vollständige Übersicht der Empfehlungen im Bereich Versicherungsrecht - Streitbeilegung  finden Sie online unter www.legal500.de.

 

3 November 2016

Wilhelm Rechtsanwälte erneut durch JUVE empfohlen

Auch im neuen Handbuch 2016/17 des JUVE Verlags behauptet die Sozietät Wilhelm ihre herausragende Stellung im Versicherungsrecht.

Aus dem JUVE Handbuch 2016/17:

"Die im Versicherungsrecht häufig empfohlene Kanzlei ist so klar wie wenige Wettbewerber an der Seite von Versicherungsnehmern positioniert. [...] Ein Mandant lobt das Team um Wilhelm als sehr unternehmerisch denkend: 'kluge Köpfe, die sehr engagiert und strategisch vorgehen'."

Der JUVE Verlag erstellt sein jährliches Ranking auf der Grundlage von Befragungen von Wettbewerbern und Mandanten sowie eigener Marktrecherchen. Das vollständige Ranking des Rechtsgebiets Versicherungsrecht findet sich online unter juve.de

 

19 Oktober 2016

"Aktuelle Lage des Unternehmens passt oft nicht mehr zu der Höhe der Boni"

Dr. Mark Wilhelm gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung  zu Bonuszahlungen an Vorstände krisengeplagter Gesellschaften.

"Doch die deutschen Unternehmen tun sich schwer damit, ihre früheren Mitarbeiter an entstandenen Schäden zu beteiligen. Selbst in den schwersten Krisen fließen noch hohe Boni. 'Eine Bonuszahlung ist zweckgebunden und honoriert eine Leistung in der Vergangenheit', erklärt Mark Wilhelm, dessen Kanzlei Vorstände und Unternehmen im Haftungsrecht berät. 'Die Auszahlung wird erst nachgelagert fällig, zum Teil erst nach Ende eines Geschäftsjahres.'

So passen die aktuelle Lage des Unternehmens oft nicht mehr zu der Höhe der Boni. Ob Konzerne Bonuszahlungen rückwirkend von einem Manager zurückfordern können, muss sich laut Wilhelm aus dem Vertrag des Managers ergeben. Aber solche Klauseln würden Vorstände in der Regel aus ihren Verträgen herausverhandeln."

Den vollständigen Artikel vom 19. Oktober 2016 finden Sie online unter faz.net 

 

13 Juli 2016

"Diese Argumentation stellt das Konzept der Vertrauensschadenversicherung auf den Kopf"

Dr. Fabian Herdter gegenüber dem Versicherungsmonitor zur Regulierung von Schäden durch "Fake President"-Fälle.

"[...] Zum einen berufen sie sich auf Paragraf 81, Absatz 2 des Versicherungsvertragsgesetzes, in dem es um die grob fahrlässige Herbeiführung des Versicherungsfalls geht, sagt Herdter. Die Unternehmen hätten es versäumt, Schäden durch interne Kontrollmechanismen und Überwachungsmaßnahmen zu verhindern. 'Das ist bei den Fällen, die uns vorliegen, die Standardargumentation', sagt Herdter. Die Versicherer wollen damit eine Quotelung des Schadens wegen grober Fahrlässigkeit erreichen. Das heißt,sie ersetzen nur einen Teil des Schadens. 'Wir haben bis zu 50 Prozent Abzüge gesehen', sagte Herdter. [...]

Der Anwalt kritisiert die Vorgehensweise der Versicherer. 'Wir halten die Anwendung des Paragrafen 81,Absatz 2 nicht für statthaft', sagte er. 'Diese Argumentation stellt das Konzept der Vertrauensschadenversicherung auf den Kopf.' Selbst bei funktionierenden Kontrollmechanismen seien Schäden durch Fake President-Fälle nicht komplett auszuschließen."

Den vollständigen Artikel vom 13. Juli 2016 (kostenpflichtig) finden Sie unter www.versicherungsmonitor.de 

 

28 Juni 2016

"BGH hat Strategie der Versicherer einen Riegel vorgeschoben"

Dr. Mark Wilhelm gegenüber dem Handelsblatt zu den BGH-Entscheidungen zur Abtretung und Ernstlichkeit in der D&O-Versicherung.

"[...] Erstritten hat die BGH-Urteile die Düsseldorfer Kanzlei Wilhelm. [...] Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf gab dem Versicherer im Jahr 2008 zunächst recht. Seither habe bei D&O-Versicherungen erhebliche Rechtsunsicherheit geherrscht, sagt Rechtsanwalt Mark Wilhelm von der Kanzlei Wilhelm. Denn eine Klage gegen den eigenen Chef mache es fast unmöglich, mit dem Manager zusammenzuarbeiten. Nicht alle Firmen wollen jedoch einen langjährigen Manager wegen eines Fehlers feuern.

'Ich kenne Fälle, in denen das Unternehmen die Versicherung nicht in Anspruch genommen hat, um den Manager nicht verklagen zu müssen', sagt Wilhelm. Das Prinzip der D&O-Versicherung werde so ad absurdum geführt. 'Die Versicherer werben damit, dass Manager ruhig schlafen können und sagen dann im Schadensfall: Denkste!', kritisiert Wilhelm. 'Das war für die Versicherer eine wirtschaftlich erfolgreiche Strategie. Doch da hat der BGH nun einen Riegel vorgeschoben.' [...]"

Der vollständige Artikel erschien am 28. Juni 2016 im Handelsblatt (S. 17) und ist kostenpflichtig online abrufbar.

 

25 April 2016

"Ernstlichkeit der Inanspruchnahme spielt versicherungsrechtlich keine Rolle mehr"

Interview von Claudia Tödtmann von der Wirtschaftswoche mit Dr. Mark Wilhelm über die jüngsten BGH-Entscheidungen zur Abtretung und Ernstlichkeit in der D&O-Versicherung. 

"[...] Was wird die praktische Folge dieser Entscheidungen für andere Fälle sein?

'Manager können jetzt, wenn sie eine Pflichtverletzung begangen haben und Rechtsfrieden mit ihrem Arbeitgeber suchen, den Versicherungsanspruch an das Unternehmen abtreten. Die Ernstlichkeit der Inanspruchnahme auf Schadenersatz spielt versicherungsrechtlich keine Rolle mehr.

Damit haben wir die Rechtsauffassung durchgesetzt, die wir schon seit acht Jahren vertreten – so lange hat es jetzt gedauert, bis Voit recht bekam.' [...]"

Das vollständige Interview finden Sie online unter wiwo.de.

 

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