Aktuelles

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15 Mai 2020

Risiko Unterversicherung: Wie sich Leistungskürzungen aufgrund zu niedriger Versicherungssummen vermeiden und kompensieren lassen

Beitrag von Petra Ruf in der Versicherungspraxis 05/2020  

Regelmäßig wenden Versicherer im Rahmen der Schadenregulierung Unterversicherung ein. War die Versicherungssumme tatsächlich zu niedrig angesetzt, so ist der Versicherer zur proportionalen Leistungskürzung berechtigt.

Welche Vermeidungsstrategien es gibt und ob Versicherer oder Versicherungsmakler für eine Unterversicherung des Versicherungsnehmers haften können, erklärt Petra Ruf in ihrem Fachartikel zum Download.

 

12 Mai 2020

„Natürlich kann das Covid-19-Virus in den Policen nicht genannt werden, schließlich kannte es bis vor wenigen Monaten noch niemand“

Dr. Mark Wilhelm gegenüber dem Handelsblatt  zur Frage, ob das Corona-Virus explizit in Versicherungsbedingungen genannt sein muss, damit Deckung besteht. 

[...] Juristen wie der Düsseldorfer Anwalt Mark Wilhelm, der im Internet zu Klagen gegen die Versicherer aufgerufen hat, halten diese Begründung für unhaltbar. „Natürlich kann das Covid-19-Virus in den Policen nicht genannt werden, schließlich kannte
es bis vor wenigen Monaten noch niemand“, sagt Wilhelm, der viele Gastronomen berät. Auch Gawlitta gehört zu seinen Mandanten. [...]

Den vollständigen Artikel aus dem Handelsblatt vom 12. Mai 2020 finden Sie online unter www.handelsblatt.com (Abo erforderlich) 

10 Mai 2020

"Kulanz-Zahlungen würden Versicherer nicht anbieten, wenn sie kein Prozessrisiko sähen"

Christoph Manke gegenüber der Bild am Sonntag zu den Erfolgsaussichten von Klagen der Gastronomie- und Hotelbetriebe gegen Betriebsschließungsversicherer. 

[...] Christoph Manke von der Anwaltskanzlei Wilhelm (Düsseldorf) ist davon überzeugt, dass in einem solchen Fall die volle Entschädigung bezahlt werden muss: "Wir haben über 400 solcher Anfragen. Außer ein paar Versicherern, die voll zahlen, bieten die meisten nur diese Kulanz-Zahlung an. Das würden sie nicht tun, wenn sie kein Prozess-Risiko sehen würden." Laut Manke sind die Chancen gut, die Ansprüche vor Gericht durchzusetzen. [...]

Der vollständige Artikel (Titel: "Ich war gegen Corona versichert und kriege trotzdem kein Geld") erschien am 10. Mai 2020 in der Bild am Sonntag.

 

28 April 2020

"Der schlimmste Effekt der in Bayern ausgehandelten Lösung ist die Verwirrung, die entstanden ist"

Dr. Mark Wilhelm gegenüber dem Versicherungsmonitor zum Abfindungsangebot einer Reihe von Versicherern an Gastronomen und Hoteliers.

[…] Mark Wilhelm von der Düsseldorfer Kanzlei Wilhelm Rechtsanwälte hält den Kompromiss für unzureichend. „Dass die Rechnung nicht aufgeht, ist inzwischen klar“, sagte er dem Versicherungsmonitor. „Da wurde clever verhandelt.“ Grundsätzlich problematisch sei, dass die Auszahlung der Versicherer in der Regel nur 30 Tage lang läuft, die Schließungszeit aber fast immer viel länger ist. Nur wenige Versicherer zahlten länger, beispielsweise für 50 oder 60 Tage. „Wenn der Zeitraum von 30 Tagen Mitte März begonnen hat und Mitte April beendet war, fehlt den Betrieben in beiden Monaten Geld.“

Wilhelm kritisiert außerdem die Zwickmühle, in der viele Gastronomen stecken. Nehmen sie das Angebot der Versicherer an, müssen sie in der Regel erklären, dass sie keine weiteren Ansprüche aus der Betriebsschließungsversicherung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus mehr geltend machen werden – auch nicht bei einer zweiten Pandemiewelle oder einer Mutation des Virus. [...]

Den vollständigen Artikel können Sie online unter www.versicherungsmonitor.de (kostenpflichtiges Abo erforderlich und empfehlenswert) abrufen.

 

 

24 April 2020

Chambers Guide und Legal 500: WILHELM auch 2020 unter den führenden Kanzleien

Erneut erhielt unsere Sozietät zahlreiche Empfehlungen und schaffte es damit in die internationalen Anwaltsrankings von Chambers sowie Legal 500

Die erneute Benennung als eine der führenden deutschen Kanzleien im Versicherungsrecht geht einher mit vielen positiven Stimmen aus dem Markt. So zitiert beispielsweise Legal 500 Mandanten und Wettbewerber:

‘Das Team verfügt über hervorragende Sach- und Rechtskenntnis, gerade in Bezug auf den regulatorischen Rahmen.’

‘Für alle Versicherungsbereiche gibt es sehr kompetente Teammitglieder. Insbesondere die Expertise bei Fragen um D&O und damit zusammenhängende Haftungsfragen ist beeindruckend.’

‘Das gesamte Team ist außergewöhnlich gut aufeinander eingespielt und vermittelt Kompetenz und Leistungsbereitschaft. Die Belange der versicherungsnehmenden Wirtschaft werden bestens vertreten.’

Auch die Bewertung bei Chambers stützt sich auf Referenzen unserer Mandanten:

The team's accessibility and expertise is praised by one client who states: "What continues to fascinate me about the firm is how uncomplicated they are and their responsiveness. Furthermore, the know-how is at the highest level and they are able to convey that in such a way that others will understand it."

Another client appreciates how the team "focuses on the main issues and are then very persistent in negotiating a good compromise."

Die vollständigen Berichte über unsere Sozietät finden Sie online unter: www.legal500.de sowie www.chambers.com 

 

8 April 2020

"Unsere Mandanten werden vor Gericht ziehen müssen"

Der Versicherungsmonitor, das ZDF  und Versicherungswirtschaft-heute berichten über den anhaltenden Streit um die Betriebsschließungsversicherung und die Position unserer Sozietät.

Der Versicherungsmonitor berichtet:

Rechtsanwalt Mark Wilhelm aus Düsseldorf, der sich in der Sache ebenfalls schon früh gemeldet hatte, sieht eine „Zwickmühle“ für die Kunden.

Das Angebot in der bayerischen Lösung sei trickreich: „Wer die ,freiwillige‘ Leistung in Höhe von 15 Prozent der ursprünglich vereinbarten Tagespauschalen nicht annimmt, soll klagen, so die Auskunft vieler Versicherer“, schreibt die Kanzlei Wilhelm. „Unsere Mandanten – mehrere hundert versicherte Betriebe – werden weit überwiegend vor Gericht ziehen müssen, um ihr Recht durchzusetzen.“ Die Versicherer rechneten damit, dass die Kunden aus Angst vor den Kosten einer Niederlage nicht klagen würden.

Wilhelm behauptet, die Schadenberechnung der bayerischen Lösung sei falsch, weil die Tagespauschalen nicht an die weiter entwickelten Umsätze der Kunden angepasst wurden. Außerdem dürften staatlich gestützte Hilfsdarlehen nicht auf Versicherungsleistungen angerechnet werden, dasselbe gelte für Kurzarbeitergeld. Das Angebot vom Typ „Friss oder stirb“ erschwere die Durchsetzung rechtmäßiger Ansprüche.

Wilhelm sieht eine kartellrechtliche Problematik, wenn viele Versicherer gleichzeitig „die Regulierung einer Vielzahl von Schäden in einer Zwickmühle für die Versicherten enden lassen“.

Der vollständige Artikel (kostenpflichtig) ist unter folgendem Link abrufbar: www.versicherungsmonitor.de

Auch im ZDF Spezial vom 6. April 2020 verteidigt Dr. Mark Wilhelm die Position der Versicherungsnehmer. Das Video ist online abrufbar unter www.zdf.de

Einen weiteren Bericht zur Stellungnahme unserer Sozietät finden Sie unter www.versicherungswirtschaft-heute.de 

 

8 April 2020

Betriebsschließungsversicherung: "Bayerische Lösung" verschärft Situation der versicherten Betriebe

Gastbeitrag von Dr. Mark Wilhelm zur Kontroverse um die Betriebsschließungsversicherung, veröffentlicht durch das Branchenmedium pfefferminzia.de 

Das Angebot in der bayerischen Lösung ist trickreich: Wer die „freiwillige“ Leistung in Höhe von 15 Prozent der ursprünglich vereinbarten Tagespauschalen nicht annimmt, soll klagen, so die Auskunft vieler Versicherer. 

Den vollständigen Beitrag finden Sie unter www.pfefferminzia.de

 

3 April 2020

Streit um Corona-Versicherung

Die Frankfurter Rundschau, der Kölner Stadt-Anzeiger und weitere Medien berichten über die Auseinandersetzungen um die Betriebsschließungsversicherung. 

[...] Auch die Düsseldorfer Rechtsanwaltskanzlei Wilhelm betreut mittlerweile eine steigende Zahl von Restaurantbesitzern, Barbetreibern und Hotelbetrieben, deren Versicherer sich stur stellen. Wegen unklarer Klauseln hält man auch dort die Klagechancen für hoch. [...]

Der Bericht über die Streitigkeiten zwischen versicherten Betrieben und verschiedenen Versicherern über die Deckung von Verlusten infolge der Corona-Krise erschien am 2. und 3. April 2020 in einer Reihe großer deutscher Tageszeitungen. Online ist der Artikel unter anderem abrufbar unter www.fr.de

 

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