Aktuelles

Aktuelles

18 Juli 2018

Neuer Kooperationspartner in Polen

WILHELM und die führende polnische Kanzlei DZP vereinbaren Zusammenarbeit. 

DZP (Domański Zakrzewski Palinka) ist mit 140 Rechtsanwälten und Steuerberatern an Standorten in Warschau, Breslau und Posen eine der größten Kanzleien in Polen. In der Vergangenheit zeichneten internationale Fachpublikationen wie The Lawyer  und Chambers Europe  DZP als Polens Kanzlei des Jahres aus.

Mit der Kooperation stärken beide Partner die Beratung von Mandanten zu Rechtsfragen im deutsch-polnischen Geschäftsverkehr. Schwerpunkte der gemeinsamen Beratung liegen auf Gesellschaftsrecht, Vertragsrecht und Versicherungsrecht.

"Wir freuen uns, mit DZP einen starken Partner für unser weiter wachsendes internationales Netzwerk gefunden zu haben", erklärt Cäsar Czeremuga, der das Polish Desk bei WILHELM leitet. "Unsere Beratung polnischer Unternehmen in Deutschland bauen wir damit weiter aus."

Für Rückfragen zur Kooperation steht Ihnen Rechtsanwalt Cäsar Czeremuga unter +49 211 687746-19 / caesar.czeremuga@wilhelm-rae.de zur Verfügung.

 

28 Juni 2018

"Häufig kommt es zu strategischen und taktischen Fehlern bei der Geltendmachung"

Dr. Mark Wilhelm gegenüber dem INDat Report 04/2018 zur Geltendmachung von D&O-Versicherungsansprüchen durch Insolvenzverwalter. 

"RA Dr. Mark Wilhelm [...] stellt nüchtern fest: Der Markt erwarte grundsächlich, dass eine Deckung auch im Fall der Insolvenz besteht. Andernfalls wären Manager für sanierungsbedürftige oder krisengeschüttelte Unternehmen kaum noch zu bekommen. 'Moderne Versicherungsbedingungen machen heutzutage nur noch wenige Einschränkungen für den Insolvenzfall. Demnach sind Gegenmaßnahmen der Versicherer in erster Linie eine Frage des Pricings, also der Höhe der Versicherungsprämie. Ist die Prämie auskömmlich kalkuliert, ist auch die Regulierung für die versicherten Fälle bezahlbar.'

Dennoch bestehe ein weicher Versicherungsmarkt und die Prämien seien weiterhin günstig. 'Auch deshalb regulieren Versicherer Fälle des Insolvenzverwalters eher streitig und lassen sich auch verklagen. Letztlich ist selbst das Unternehmen als Kunde nur noch von nachrangiger Bedeutung, da eine langfristige Geschäftsbeziehung offenkundig nur in Ausnahmefällen zu erwarten ist.'

Ein nicht zu unterschätzender Ansatz der Versicherer ist es, Ausschlüsse des Versicherungsschutzes nachzuweisen, der bei vorsätzlicher Schadenverursachung oder wissentlicher Pflichtverletzung zum Tragen kommt. Rechtlich ist der Haftungsanspruch gerade dann gegeben, auch wenn der Manager wissentlich gegen seine Pflichten verstoßen hat. Dann fällt jedoch die Deckung der D&O-Police aus. Problematisch werde die Situation deshalb, führt Wilhelm aus: 'Der D&OVersicherer ist verpflichtet, die Abwehr zu leisten und im Fall begründeter Ansprüche den Manager freizustellen. Dabei hat der Versicherer ein umfassendes Informationsrecht gegenüber dem Manager und dem Unternehmen. Regelmäßig tritt der Effekt auf, dass der Versicherer die Abwehr organisiert und viele Informationen erhält. Dabei können auch Informationen zutage treten, die eine wissentliche Pflichtverletzung dokumentieren könnten.' [...]

Ein frühzeitiges Klageverhalten seitens der Verwalter lässt sich wiederum damit erklären, dass ein sog. Windhundrennen um die Deckungssumme stattfindet, wenn z. B. auch Anleihevertreter oder Sozialversicherungsträger Schadenersatzansprüche geltend machen. 'Häufig kommt es zu strategischen und taktischen Fehlern bei der Geltendmachung', sagt Wilhelm. 'Beispielsweise ist es wenig ratsam, alle betroffenen Manager gleichzeitig in Anspruch zu nehmen. Hier kann es in den großen Fällen dazu kommen, dass ein Wettrennen um die Deckung entsteht. Eine Problematik, die bisher nicht gelöst ist.' Zudem verbrauchten die Abwehrkosten in den Fällen einer umfassenden Inanspruchnahme aller Manager möglicherweise die Deckungssumme. 'Ebenfalls ein Problem, was nicht abschließend entschieden ist.' Grundsätzlich sei das Rennen um die Deckung eröffnet, sobald zu erwarten ist, dass die Deckung nicht ausreicht. Dabei sei unerheblich, wer welche Ansprüche gegen den Manager geltend macht. 'Entscheidend dürfte sein, welcher Manager seine Ansprüche zuerst gemeldet hat. First come, first serve.'"

Der vollständige Artikel erschien am 27. Juni 2018 in der Ausgabe 04/2018 des INDat Reports, S. 11-24.

 

18 April 2018

WILHELM startet Weiterbildungsprogramm für Makler

Versicherungsmakler können in halbtägigen Workshops IDD-konforme Weiterbildungsstunden sammeln.

Mit der Akkreditierung als Bildungsdienstleister nach den Qualitätskriterien der Branchenintiative gut beraten bietet die Sozietät Wilhelm ab sofort Weiterbildungsveranstaltungen als zusätzlichen Service für Versicherungsmakler an.

Aktuell sind Workshops zu den Themen D&O-Versicherung und Produkthaftpflicht, Cyberversicherung und Betriebsunterbrechungen sowie Sach- und Technische Versicherung über das Online-Portal www.idd-fortbildungen.de buchbar. Pro Veranstaltung kann die Sozietät 4 Weiterbildungsstunden gemäß IDD bescheinigen. Alle Veranstaltungen sind auch als Inhouse-Seminare buchbar.

Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite sowie auf Anfrage (Christoph Manke, christoph.manke@wilhelm-rae.de, 0211 68774654).

 

22 März 2018

Cyber-Risikomanagement ist Pflicht der Geschäftsführung

Am 10. April 2018 spricht Rechtsanwalt Christian Drave auf der Cyber Risk Roadshow 2018 von Willis Towers Watson im Düsseldorfer Wirtschaftsclub. 

Cyber-Experte Christian Drave geht in seinem Vortrag auf die Pflicht von Geschäftsführern ein, ihr Unternehmen gegen Cyber-Angriffe abzusichern - sowohl technisch als auch durch Versicherungen.

Informationen und die Möglichkeit zur kostenlosen Anmeldung finden Sie unter nachfolgendem Link: www.willistowerswatson.com

 

14 März 2018

"Dieser Anwalt ist ein bisschen anders"

Die Rheinische Post mit einem Porträt des Sozietätsgründers Dr. Mark Wilhelm 

"Wilhelm und seine inzwischen 30 Mitarbeiter haben eine berufliche Nische für sich entdeckt. Sie sind auf Versicherung und Haftung spezialisiert und bieten Service für kritische Situationen im Unternehmen bis hin zur Strafverteidigung. Konkret heißt das, Wilhelm ist der Partner der Industrie, von Unternehmen, die nicht täglich mit Versicherungen im Clinch liegen, sondern nur ab und an. Dann aber geht es meist um viel, viel Geld.

Wilhelms Spezialgebiet sind Managerhaftung und so genannte D&O-Versicherungen, in Langversion also Directors-and-Officers-Versicherung. Kurz gesprochen ist das eine Haftpflichtversicherung für Manager gegenüber dem Unternehmen, das sie leiten. Über seine Kunden freilich kann Wilhelm, wie jeder verschwiegene Anwalt, wenig sagen. Kein Geheimnis aber ist, dass die Vorstände und Manager der ganz großen deutschen Konzerne zu seinem Kundenstamm gehören. So vertrat er etwa die Spitze einer großen deutschen Warenhauskette nach deren Insolvenz - was ihm in Branchenkreisen viel Ansehen einbrachte."

Der vollständige Artikel aus der Rheinischen Post vom 14. März 2018 ist online abrufbar unter www.rp-online.de

 

8 März 2018

"Absolutely excellent work" - Hohes Ranking im Chambers Guide

Chambers Europe listet Sozietät WILHELM im vierten Jahr in Folge unter den führenden Versicherungskanzleien.

Mandanten- und Wettbewerberbefragungen durch Chambers & Partners zeichnen auch 2018 ein klares Bild: WILHELM zählt als einzige auf Seiten der Versicherungsnehmer positionierte Kanzlei zu den führenden Sozietäten im Versicherungsrecht in Deutschland.

"One client enthuses over the team's expertise and client-oriented approach to solutions: 'Overall it is absolutely excellent work. The lawyers have high legal expertise and understand the client's need to come to pragmatic solutions in complex legal issues.' Another source admires the responsiveness of the practice: 'The team is always accessible, friendly and timely.'"

Die vollständige Rezension und das Ranking finden Sie online unter: www.chambersandpartners.com

 

5 März 2018

"Das schärfste Haftungsregime überhaupt"

Dr. Mark Wilhelm in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zur Haftung von Organmitgliedern in Deutschland.

"Da wird einem wieder bewusst wie gefährlich Manager leben in Deutschland, einem Land mit dem 'schärfsten Haftungsregime überhaupt', so formuliert es Mark Wilhelm, Anwalt mit einer Spezialisierung auf Haftungsfragen. 'Deutsche Manager haften selbst für einfach fahrlässige Fehler, die zu einem Schaden führen', sagt der Düsseldorfer Anwalt."

Der vollständige Artikel mit dem Titel "Manager leben gefährlich - außer bei VW" erschien am 4. März 2018 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

 

31 Januar 2018

WILHELM mit FinTech-Award ausgezeichnet

Finanzmagazin würdigt Beratung der InsurTech-Industrie durch die Rechtsanwälte der Sozietät WILHELM

Das renommierte britische Fachmagazin Finance Monthly hat WILHELM Rechtsanwälte mit dem FinTech Award 2018 in der Kategorie "Insurance Law Firm of the Year - Germany" ausgezeichnet. Die Sozietät hat in jüngster Vergangenheit verschiedene Insurtechs und Unternehmen mit digitalen Geschäftsmodellen unter anderem in der Produktentwicklung sowie zu aufsichts- und versicherungsrechtlichen Fragen beraten.

Mit den FinTech Awards würdigt das Finanzmagazin seit 2017 auf Basis von Empfehlungen und Marktbeobachtungen Unternehmen und Kanzleien, die in der Beratung finanztechnologisch operierender Mandanten herausragende Leistungen erbracht haben.

Weitere Informationen unter www.finance-monthly.com

 

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